[Medienbeitrag] Der Imagebotschafter der Armee

Von Rahel Walser, SRF, 18. März 2018

Die Armee wieder attraktiv machen für Junge: Das ist der Auftrag des neuen Armee-Ausbildungschefs. Kann das gelingen?

Daniel Baumgartner marschiert über den Ausbildungsplatz in Colombier (NE). Schneeflocken fallen. Der Wind geht durch Mark und Bein. «Bei diesem Wetter muss mir keiner etwas von Attraktivitätssteigerung erzählen.» Er weiss: Militärdienst zu leisten, ist kein Zuckerschlecken. Drill, lange Märsche, wenig Schlaf, wenig Selbstbestimmung. «Klar wählen da viele aus opportunistischen Gründen den Zivildienst.»

«Militärdienst gehört dazu»

Kurzer Bürstenschnitt, helle Augen, grosse und kräftige Statur: Daniel Baumgartner ist seit 30 Jahren Berufsmilitär. Damals, als er die Rekrutenschule (RS) machte, war die Einstellung zum Militär eine andere. «Das hat man einfach so gemacht. Das hat dazugehört. Da gab es keine Diskussion, das nicht zu machen.»

Heute steht das Militär im Wettbewerb mit dem Zivildienst. Die Zulassungen zum zivilen Ersatzdienst steigen seit Jahren an. 2017 entschieden sich fast 6800 junge Leute für den Zivildienst. Das ist ein neuer Rekord. Knapp 40 Prozent von ihnen sind solche, die den Militärdienst zuerst angetreten, dann aber abgebrochen haben.

Kein Wunder, kam die Armee 2016 in einer Analyse über ihren Personalbestand zum Schluss: «Die Alimentierung ist in vielen Bereichen ungenügend, insbesondere bei den höheren Kadern fehlen Funktionsträger.»

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Den gesamten Artikel finden Sie auf der Seite von SRF.

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